Nabel- und Rückschau

Veröffentlicht: 18. Dezember 2014 in Internet, Schreibstattwerk
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photo credit: muckster via photopin cc

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Dieser komische Halbmonat Dezember, mit den drei Festtagen, die jeder seit zwei-drei Monaten herbeigewünscht bekommt und von denen man hofft, dass man sie psychisch gesund übersteht, geht in die heiße Phase. Es kommt die Zeit der Rückblicke.

photo credit: Ines Seidel via photopin cc

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Dieses Jahr war ein seltsames. Persönlich war es ein stetes auf und ab und deswegen ist mir dieses Blögchen und die werte Nachbarschaft sehr ans Herz gewachsen. Keine Angst, ich habe mich noch nicht ganz im Virtuellen verloren. Aber eine Bereicherung ist es auf jeden Fall.

Ich habe meinen Inertessensspektrum erweitert oder vertieft. Mal habe ich stärker aktuelle politische Themen (Der Nahe OstenGauck, Lanz, Montagsdemos, Kermani und noch einige mehr) schriftlich angedacht, andere Artikel gingen stärker ins Theoretische (Die Idee des demokratischen Konföderalismus) natürlich zu Medien und deren Nutzen und zur Popkultur. Hin und wieder habe ich es geschafft, Eindrücke und O-Töne von Veranstaltungen etc. zu vermitteln. Und es war spannend, was gelesen wurde. Es haben sich neue Kontakte ergeben, die unterschiedlich stabil sind.

Aber außer wenn ich einen Druck empfinde, schreiben zu müssen, weil mir ein Thema unter den Nägeln brennt, genieße ich es aber am meisten, bei sunflower22a zu lesen, wenn ich Zurück in Berlin bin durch kreuzberg süd-ost zu stöbern und werde neugierig, wenn Rudi Homann bloggt. Leider gibt es aber immer seltener … Kaffee bei mir?, dafür aber danares.magazin, wenn nicht, than We read Indie. Ich muss gestehen, darüber hinaus komme ich selten, mehr zu lesen schaffe ich kaum.

Es ist diese Nachbarschaft, die ich mir zum allergrößten Teil ja auch ausgesucht habe, die mich thematisch immer wieder in unterschiedliche Richtungen ziehen oder ist es umgekehrt? Ich bleibe ein Gemischtwarenanbieter und das ist auch gut so. Das Leben ist zu vielfältig um eingleisig zu fahren.

Manche Texte haben mich persönlich emotional berührt, andere amüsiert oder geärgert. Obwohl es keine Tagebücher sind, sind es pesönliche Eintragungen, egal ob sie literarische (ich habe lyrische ichs immer gehasst) oder eher sachbetonte, politische Texte sind. Und ich fühle mich bereichert. Danke. Auf gute Nachbarschaft in 2015.

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Kommentare
  1. Verfasser sagt:

    Die letzten beiden Absätze gebe ich einfach mal zurück, Herr Nachbar. 😉

  2. tikerscherk sagt:

    …dem schließe ich mich an. Schaue immer wieder gerne bei Dir vorbei.

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