Happy oder don’t worry

Veröffentlicht: 23. März 2014 in Uncategorized
Mit freundlichem Dank @ (c) S. Rachor

Mit freundlichem Dank @ (c) S. Rachor

Nach einer halben Ewigkeit war ich gestern mal wieder in einer Disko.

Bin ich altmodisch? War früher alles besser? sowieso. Es war ein schöner Abend, mit vier Uhr etwas lang, was ich aber erst nach dem Aufstehen feststellte. Hätte der Laden nicht geschlossen, wäre es mir aber gar nicht aufgefallen, dass es schon so früh war. Aber das lag wohl eher an der Begleitung, als an der Musik. Dass DJs Platten auflegten, war zwar vor zwanzig Jahren schon bereits die Ausnahme und vielleicht wird es ja zukünftig wieder mehr – die LP feiert ja angeblich ein Comeback.

Mit freundlichem Dank @ (c) S. Rachor

Mit freundlichem Dank @ (c) S. Rachor

Aber die CD Künstler hatten etwas in der Hand und konnten die Übergänge der Songs beeinflussen. Davon verstand der Labtop-DJ jedoch kaum etwas. Dafür strahlte der angebissene Apfel selbst durch den überflüssigen Nebel. Irgendwelche Zusammenhänge zwischen der Art der Tonträger und der Qualität des „Disc-Jockeys“ verbieten sich, es fühlte sich jedoch irgendwie seltsam an. Hätte er eine vorher zusammengestellte Playliste auf dem Computer abgespielt, würde es mich auch nicht wundern. Man kann sich auch selbst überflüssig machen.

Happy

Abgesehen davon, dass die Lieder alle eine Minute zu lang waren, zumindest sagte mir das meine Kondition, zogen mich die Songs kaum auf die Tanzfläche. Aktuellere Stücke, die sich wie Hardcore oder Crossover anhörten, fühlten sich an wie Radiopop.

Ich war neulich echt erstaunt, als mich jemand darauf aufmerksam machte, dass es ja schon mal ein Lied Namens Happy gegeben habe. Ist nicht ganz richtig, es hieß: „Don’t Worry, be happy“. Ist schon ne Weile her. Eben, als ich mich erinnerte, habe ich die Texte verglichen. Auch darin  und nicht nur musikalisch finde ich Bobby Mc Ferrin (Dont’t Worry, be happy) um Klassen besser als Pharrell Williams (Happy).

Hörts euch an!

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Kommentare
  1. […] seinem Blog Punkgebete veröffentlicht Kyrosch Beiträge zur Pop- und Alltagskultur,  zu sozialen Protesten und zum Verhältnis von Internet und Gesellschaft. Kyroschs Beiträge […]

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