Gleichmut

Veröffentlicht: 13. März 2014 in Kultur
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Geduld üben. Ändern, was man ändern kann und ertragen, was man nicht ändern kann. Einkehr, Askese. Gleichmut, Gleichgültigkeit. Hatte ich schon erwähnt, dass eines meiner liebsten Bücher während meiner Jugend die „Nebel von Avalon“ war? 

Ein Frauenroman, zumindest aber ein Roman über eine starke Frau, Macht, Disziplin, Wissen und Scheitern. Mich hat dieser Roman fast dazu gebracht Mönch zu werden zu wollen – Problem ich bin nicht religiös. Aber diese Mischung ist mindestens so spannend wie „Der Name der Rose“. Gleichzeitig war ich glühender Joso.  Später waren meine besten Freunde Goths. Liebe Menschen, die sich damals eine gewollte Weltflucht (gegönnt) geleistet haben. Immer schon habe ich mich bei den Nachrichten vor der Glotze aufgeführt wie Ekel Alfred. Beides ist keine Lösung, weder verschwinden die Probleme um mich herum, noch in mir, wenn ich duldsam bin, noch, wenn ich mein Herz daran hänge. Aber ich fühl mich mit der Welt verbunden und kann sie nicht nur erdulden.

Es macht es ein wenig leichter zu leben, möglicherweise. Andere halten es für weise und für einen Selbstschutz, aber wie war das mit dem Opium fürs Volk?

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