Findung

Veröffentlicht: 17. Februar 2014 in Schreibstattwerk

„Ich schreibe, um herauszufinden, was ich denke“, schrieb Susan Sontag in ihr Tagebuch. Als ich meinen ersten Blog eröffnete, war es tatsächlich meine Idee gewesen, eine Online-Ideensammlung aufzumachen. Forester aus „Forester gefunden“ sagte zu seinem Schützling, die erste Seite solle man nur schreiben, um den eigenen Rhythmus zu finden und um die Idee langsam aufsteigen zu lassen. Ich hatte zwar keine literarische Ambitionen, wollte aber die Fetzen langsam zu einer Idee anwachsen lassen.

Aber daraus wurde nichts, denn als ich anfing mich auf Blog de umzuschauen, wurde mir klar, dass mir das Schreiben um des Schreibens willen nicht gelingen kann, denn auf einmal wurde das Gelesen werden auch wichtig. Und plötzlich war, das, was mir immer auch ein Bedürfnis war, zu einem Druck. Es gab Wochen, da war das Schreiben etwas auf das ich mich freute und ein Stück Freiheit. Momentan fühle ich mich eher als ob ich von meinem Blog getrieben würde. Ich habe Ideen, fahre mich fest und das Schreiben blockiert das Denken.

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Kommentare
  1. sunflower22a sagt:

    bleib dabei… ich schaue gern bei deinem Blog vorbei.

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